Vergleich der Elektrofisch-Ergebnisse in den Altarmen

Altarm

Aal

Brassen Güster

Barsch

Hecht

Rotauge
Rotfeder

Schleie

gesamt 

Arten

Altencelle

22

109

113

35

799

36

2.212

21

Bugenberg

6

57

126

40

239

34

1.727

18

Theewinkel

17

52

145

104

432

53

996

18

Schwanenhals

11

55

493

8

649

14

2.848

19

Kolk Mühlengraben

14

5

45

6

283

9

802

18

Langlingen

1

19

65

4

232

3

698

13

Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (kurz: LAVES) befischte im September 2017 einige unserer Altgewässer.
Bis auf den Altarm bei Langlingen und einen Teil des Bugenbergs handelt es sich um Altarme mit einem offenen Zugang zur Aller.
Anhand der Individuenzahl und der Artenvielfalt kann man hier gut erkennen, dass bei allen Untersuchungen der abgeschottete Altarm Langlingen (Rohrverbindung zur Aller, die nahezu verschlossen ist) die schlechtesten Ergebnisse hatte.

Als Besonderheiten kann man dann noch den Theewinkel (Altarm bei Bockelskamp/ Osterloher Wehr) und den Mühlengraben-Kolk ansehen. Hier ist durch sehr starke Verkrautung bzw. Verlandung nur eine bestimmte Fischart dominant. Beim Theewinkel ist es aufgrund der starken Verkrautung mit Abstand die Schleie, die häufig vorkommt. Aber auch Weißfische und mit ihnen der Hecht (104 Stück) zeigen, dass hier genügend Nahrung vorhanden ist.

Beim Mühlengraben ist durch die Verlandung und Sandfracht trotz der offenen Seite zur Aller hin kaum Lebensraum vorhanden. Lediglich Rotauge und Rotfeder können sich im flachen und schnell fließenden Wasser halten.

Der Altarm Altencelle mit dem Zufluss des Osterbruchkanals erweist sich durch diese Kombination von Aufzuchtgebiet und offenem Zugang zur Aller als artenreich mit hoher Population.

Die Elektrobefischungen des Vereins zeigen ähnliche Strukturen auf. Überall, wo es uns gelingt, Unterstände und Lebensräume zu schaffen und wo die Durchgängigkeit für Fische und andere Individuen gegeben ist, haben wir einen guten Fischbestand (vergl. Schwarzwasser im Bereich unserer Bepflanzungen der Südseite und der beiden Fischrückzugsgebiete oder der untere Mühlengraben zwischen Schießheim und Kolk sowie Kanal Oppershausen-oberhalb der Landesstraße).

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