Strukturverbesserung der Lachte durch Kieseinbringung 2017

Ab den 1960er Jahren wurde die Lachte durch Ausbaggerungen seitens des Unterhaltungsverbandes (UV) Lachte sehr stark verbreitert und vertieft.

Hierbei wurde die kiesig-steinige Gewässersohle auf weiten Strecken fast vollständig entnommen.

Die für Heidebäche typische Sohlenstruktur wurde dadurch fast völlig zerstört.

Nach den Ausbaggerungen in der Lachte waren beinahe alle kiesigen Bereiche verschwunden, ebenso die typische Tiefen- und Breitenvarianz: das Nebeneinander von tiefen und flachen und - meist korrespondierend - von schmalen und breiten Gewässerabschnitten. In der danach überwiegend eintönigen Sandsohle fanden die einst typischen Bewohner der Kiessohle (v.a. Insektenlarven, Kleinkrebse und Würmer) kaum Überlebensmöglichkeiten. Unter den Fischen war nach Berichten der ortsansässigen Angler der Bestand an Kieslaichern (insbesondere der Bachforelle) sehr stark zurückgegangen.

Schöne Bachforelle   

 

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Bedrohen nichtheimische Pflanzen und Tierarten (sog. Neobiotika) unsere Natur?
- Früh Auf Celle nimmt am Seminar im Otterzentrum teil -

Wer kennt mittlerweile nicht die süße Nutria, die überall um Futter betteln? Oder die großblättrigen Stängel des japanischen Knöterichs?
Das Bundesamt für Naturschutz führt aus, dass sich seit 1492 (Beginn der Neuzeit/ Kolumbus) bislang in Deutschland rund 800 Neobiota-Arten in der Natur dauerhaft etablieren und ausbreiten konnten. Ihr Anteil am Gesamtartenbestand beträgt rund 1%. Hierzu gehören z.B. Fasan, Karpfen, Höckerschwan, Nilgans oder die Regenbogenforelle.
Tierarten, die vom Menschen in Gebiete außerhalb ihrer Heimat verschleppt wurden und dort über längere Zeit wild leben, nennen Wissenschaftler Neozoen. Handelt es sich um Pflanzen spricht man von Neophyten. Der Oberbegriff für beide heißt Neobiota.

   

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2015 - Schwarzwassers mit Erlen, Eschen und Kopfweiden begrünt

 

Der Fischereiverein Früh Auf Wienhausen hat in mehreren Abschnitten seit 10 Jahren das Südufer des stark ausgebauten Schwarzwassers mit Erlen, Eschen und Kopfweiden begrünt und das Wasser beschattet. Das Schwarzwasser wächst an diesen Stellen nicht mehr zu, was die Unterhaltung teilweise erübrigt. Gleichzeitig finden zahlreiche Fischarten einen neuen Lebensraum.

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